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Gedächtnisschwund im Alter - Fischmahlzeiten können helfen

Dass ein regelmäßiger Verzehr von Fisch gesund ist, insbesondere auch für die Gesundheit unseres Gehirns, ist allgemein bekannt. Nur weshalb das so ist, und wie die Inhaltsstoffe einer Fischmahlzeit auf die Gedächtnisleistung wirken können, dazu fehlten bisher nähere Angaben.

Wissenschaftler der University of Alberta haben in Versuchen an Mäusen einen speziellen Zusammenhang zwischen einem hohem Fischverzehr mit den enthaltenen Omega-3-Fettsäuren und der Gehirnleistung herausgefunden und in der Zeitschrift "Applied Physiology, Nutrition and Metabolism veröffentlicht (Webveröffentlichung: 06/2012).

Im Rahmen der Untersuchung erhielt eine Gruppe von Mäusen Futter mit einem hohen Anteil der Omega-3-Fettsäure Docosahexaensäure (DHA), und einer anderen Gruppe wurde herkömmliches Futter verabreicht. Anschließend wurde das Gehirn der Mäuse näher untersucht. Insbesondere das Gedächtnisareal, der Hippocampus, wurde genauer unter die Lupe genommen. Im Ergebnis zeigte sich, dass diese Gehirnregion einen um etwa 30 % erhöhten Anteil der Omega-3-Fettsäure verzeichnete, und zwar nur bei den Tieren, an die diese Fettsäure regelmäßig verfüttert wurde. Außerdem konnte nachgewiesen werden, dass dieser erhöhte Fettsäuregehalt dazu führte, dass eine verbesserte Kommunikation der im Hippocampus vertretenen Nervenzellen auftrat - die entsprechende Gehirnleistung also besser war.

Dieses Ergebnis könnte belegen, dass eine fischreiche Ernährung besonders hilfreich sein kann, um einem möglichen Gedächtnisschwund im Alter frühzeitig gegenzusteuern. Reich an Omega-3-Fettsäuren sind vor allem die Fischsorten Hering, Makrele, Lachs und Thunfisch. Auch mit Fischölkapseln kann einer ausreichenden Versorgung nachgeholfen werden. Wichtig dabei ist es, mit Ihrem Arzt zu sprechen, um eine Überdosierung zu vermeiden. 

Hinweise zum Versorgungszustand von Omega-3-Fettsäuren
Die Versorgungssituation von Erwachsenen mit langkettigen Omega-3-Fettsäuren (Summe aus EPA und DHA) unterscheidet sich nach Alter und Geschlecht. Frauen weisen je nach Altersklasse mittlere Zufuhrwerte von 105 mg bis 240 mg auf. Männer erreichen mittlere Zufuhrwerte von 110 mg bis 450 mg. Bei beiden Geschlechtern ist die Versorgung in jungen Jahren am schlechtesten und wird mit zunehmendem Alter besser.
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Privatärztliche Hautarztpraxis
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FA für Dermatologie

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